‘Prosa‘

Ungebundene Texte in Anlehnung an innere Monologe


Per E-Mail ins Paradies

Ich hob mein Glas, in dem die Eiswürfel längst geschmolzen waren. Pedro, der Sohn der Köchin, bequemte sich hitzemüde aus dem Schatten der Honigpalme, unter der er vor der trotz später Stunde noch kräftigen Sonne Schutz gesucht hatte. Wortlos nahm er das Glas und ging den weißen Kiesweg hinauf zur Finca, die auf einem unscheinbaren Hügel lag.

Während ich auf den Whisky wartete, überlegte ich, wen von meinen österreichischen Freunden ich dieses Mal zu Silvester auf meine kleine Insel einladen sollte. Wie im Vorjahr würde ich sie schon ein paar Tage vorher mit meinem Jet einfliegen lassen, um den Jahreswechsel mit Menschen meiner Muttersprache feiern zu können. Da fiel mir ein, dass ich mich bald mit meinem Sekretariat in Verbindung setzen sollte, damit sie mit dem Pyrotechniker aus Shanghai das Feuerwerk arrangieren. Das Diner wie üblich von Alain Ducasse, oder sollte ich doch Ferran Adrià fragen? Schließlich passte seine spanische Küche besser hierher … und sein Auftritt auf der documenta war mir noch lebhaft in Erinnerung. Witzigmann kam nicht in Frage.

Pedros Schlurfen unterbrach meine Planungen. Nachdem er das Glas auf das Tischchen neben der Hängematte gestellt hatte, verzog er sich mit schläfrigen Schritten wieder in den Schatten. Ich ließ die Eiswürfel ein wenig im Glas rotieren, nahm einen kleinen Schluck des allmählich kühler werdenden Whiskys und blickte hinaus auf das Meer, das in sanftem Rhythmus fast geräuschlos den Sandstrand streichelte.

Die abendliche Stille verleitet die Seele dazu, Rückschau zu halten. Als ob es gestern gewesen wäre …

Meine Freunde waren damals ungläubig gewesen, als ich ihnen von meinen Plänen erzählt hatte. Ich konnte ihnen den Zweifel in den Augen nicht verdenken, denn zu märchenhaft schien alles. Ich erinnere mich noch genau an den Tag, denn es war der österreichische Nationalfeiertag, als ich an meinem Computer die Mailbox sondierte. Der Betreff einer E-Mail hatte „Dringend! Ich brauche Ihre Hilfe, Herr Altbauer!“ gelautet. Eine dieser zahlreichen Bettel-E-Mails von todkranken Waisenkindern in der dritten Welt, dachte ich, und wollte schon die Löschtaste drücken. Zufällig fiel mein Blick auf die E-Mail-Adresse: „m.tesoro@royal-bank.uk“.

Zum Glück siegte meine Neugier und ich öffnete die E-Mail und las:

Lieber, guter Freund Herr Altbauer,

guten Tag an Sie. Ich bin Mrs. Maria Theres Tesoro und arbeite für Filiale der Royal Bank London in der Republic of Burundi. Bei allem Respekt und Achtung, ich schreibe Ihnen aus meinem Büro in Bujumbura und möchte Ihnen vorschlagen, ein Geschäft, das von größtem Nutzen für uns beide werden kann. In meiner Abteilung entdeckte ich eine verlassene Summe von £ 18,500,000 GBP (Achtzehn Million £) in einem Konto, das zu einem unserer ausländischen Kunden Dr. Enrico Altbauer gehört, gestorben mit seiner ganzen Familie in Burundi hier bei Flugzeugabsturz auf 12. Oktober 2007.

Ich persönlich habe schon in der Suche die Verwandten für 2 Jahre jetzt erfolglos. Finde traurig, dass bald Summe großen Geldes verjährt und an kriminelles Regime fällt, das Waffen kaufen wird. Suche Ihre Zustimmung, Sie zu nennen als nächsten Angehörigen / Empfänger an den Verstorbenen, so dass die Erlöse aus diesem Konto bei 18,500,000 geschätzt GBP kann Ihnen ausbezahlt sein.

Wenn Sie mir Passkopie schicken und Konto nennen, wird ausgezahlt an Sie, wobei geteilt in diese Prozentsätze, 20% für mich und 80% für Sie. Ich habe alle notwendigen rechtlichen Dokumente, die zur Sicherung dieser Forderung werden. Ich brauche nur in Ihrem Namen zu den Dokumenten und legalisieren sie in der Royal Bank Filiale hier, um Sie als berechtigten Empfänger nachweisen.

Alles, was ich jetzt bitte, ist Ihre ehrliche Zusammenarbeit, Verschwiegenheit und Vertrauen, damit wir sehen diese Transaktion durch. Ich garantiere Ihnen, dass dies unter einer legitimen Anordnung, die Sie aus einer Verletzung des Gesetzes schützt ausgeführt wird.

Wir haben fünf Tage, um es durchlaufen, dies ist sehr dringend bitte. Bitte auf Ihre Bestätigung dieser Nachricht und geben Sie Ihr Interesse, werde ich Ihnen weitere Informationen liefern. Lassen Sie mich wissen, Ihre Entscheidung, anstatt mich warten. Ich weiß, dass, wenn Sie meine Bank Informationen über dieses Schreiben, das ich zu Ihnen gesandt, ich ins Gefängnis gehen, aber stehen Sie bitte, weil ich wirklich möchte Demokratie nicht Diktatur, um Geld zu sammeln nicht für Waffen. Schreiben Sie mir Mail rasch.

Mit hoffnungsvollen Grüßen,

Maria Theres Tesoro.

Da ich kein leichtgläubiger Mensch bin, überprüfte ich die genannten Fakten dieser E-Mail. Es war nicht schwer herauszufinden, dass sich am 12. Oktober 2006 tatsächlich ein Flugzeugunglück in Burundi ereignet hatte, wobei alle Insassen umgekommen waren. Ich fand durch eine Internetrecherche auch heraus, dass es sich um das Privatflugzeug des 1974 nach Burundi ausgewanderten Österreichers Heinrich Josef Altbauer handelte, der sich den Vornamen Enrico zugelegt hatte. Er hatte in der Provinz Makamba einen Handel mit Rohstoffen aufgebaut, was ihn bald zu einem der reichsten Männer Afrikas machte. Das Foto des Zeitungsberichtes zeigte einige Flugzeugtrümmer und darüber das Bild eines bärtigen weißen Mannes mit einer schwarzen Frau, die ein Kind auf dem Arm hielt. Alle wären bei dem Unglück ums Leben gekommen, hieß es in dem Bericht.

Ich hatte zwar eine große Familie und es gab in der ganzen Welt verstreute Mitglieder der Familie Altbauer, doch von diesem Enrico hatte ich noch nie gehört. Offensichtlich ging es dieser Bankangestellten nur darum, einen hiesigen Namensvetter zu finden, den man den Behörden bzw. der Bank gegenüber als Verwandten ausweisen konnte.

Da ich zu dieser Zeit gerade meinen Urlaub plante, wollte ich dieser Geschichte auf den Grund gehen und buchte kurzentschlossen einen Flug nach Afrika. Da die Hauptstadt von Burundi am Tanganjikasee liegt und dementsprechend touristisch erschlossen ist, war es leicht, online auch gleich ein komfortables Hotel zu buchen. Mein Hausarzt, bei dem ich die vorgeschriebene Gelbfieberimpfung machen ließ, stellte mir eine kleine Reiseapotheke zusammen und empfahl mir, mich vor Krokodilen und Nilpferden in Acht zu nehmen. Die Ausstellung eines Visums war innerhalb von 48 Stunden möglich, sodass ich schon in drei Tagen abreisen konnte.

In einer E-Mail kündigte ich Frau Tesoro den Zeitpunkt meines Eintreffens an, und bat sie, mich vom Flughafen abholen zu lassen. Bevor das Flugzeug zur Landung in Bujumbura ansetzte, drehte es eine Runde über dem Tanganjikasee, der in der abendlichen Sonne wie ein goldener Teppich glitzerte. Ich deutete es als gutes Omen für mein Unternehmen.

Bei der Zollkontrolle wurde mir von dem Beamten in akzentfreiem Französisch mitgeteilt, dass ich schon erwartet würde. Ehe ich meiner Überraschung Ausdruck verleihen konnte, nahm ein anderer Beamter die noch ungeöffneten Koffer und führte mich in den nahen VIP-Bereich des Flughafens. Eine großgewachsene, elegant gekleidete junge Frau mit dunklem Teint erhob sich von einem Zebrafell-Sofa und kam lächelnd auf mich zu.

„Mister Altbauer, nehme ich an!“

„Mrs. Tesoro?“

„Ja. Willkommen in Burundi!“

Ohne Umschweife bat sie den Beamten ein Taxi zu rufen. Während der Fahrt zu meinem Hotel eröffnete sie mir nach dem üblichen Smalltalk über den Verlauf des Fluges, dass sie das Geschäft noch heute über die Bühne bringen wollte. Sie hätte alle Unterlagen mitgebracht.

Ich war etwas überrascht, aber es sollte mir Recht sein, denn dann konnte ich die ganze Zeit hier für einen Urlaub nutzen.

Nachdem ich mich auf meinem Zimmer geduscht und der herrschenden Hitze angemessene Kleidung angezogen hatte, begab ich mich in die Lounge des Hotels, wo Mrs. Tesoro auf mich wartete. Ein Boy führte uns in einen Business Room, wo wir an einem runden Tisch Platz nahmen. Sie holte aus ihrer Tasche einen schmalen Aktenordner und reichte mir ein Formular. Sie bat mich, es genau zu studieren und dann zu unterschreiben. Es handelte sich um die in Englisch abgefasste Erklärung über meine Verwandtschaft zu dem verstorbenen Landsmann Enrico Altbauer und darüber, dass ich bereit wäre, sein Erbe als nächster Angehöriger anzutreten. Nach der Unterschrift bat sie mich, ihr meinen Pass auszuhändigen. Sie würde mit diesen Unterlagen in der Bank das Geschäft finalisieren, und mir danach den Zugang zu meinem Erbe ermöglichen.

Nach einer Stunde in der Hotelbar, von der aus man klimaanlagengeschützt das bunte Treiben vor dem Hotel beobachten konnte, erschien Mrs. Tesoro mit einem noch strahlenderen Lächeln als am Flughafen, wie mir schien. Sie ließ eine Flasche Veuve Clicquot kommen, mit dem wir unser Geschäft begießen sollten. Sie händigte mir meinen Pass aus und überreicht mir eine Scheckkarte samt einem Kontoauszug, aus dem hervorging, dass ich ab sofort alleiniger Verfüger über ein Konto der Royal Bank London mit einem Stand von 14,400.000 Britischen Pfund wäre.

Während wir mit Champagner auf unser Geschäft anstießen, eröffnete sie mir, dass sie bei der Bank gekündigt hätte und in ihre Heimat zurückkehren möchte. Sie erzählte, dass ihre Familie von der kleinen karibischen Insel Grande stammte, die zum Archipel der Islas del Rosario gehöre. Sie wollte sich dort auf einer der achtundzwanzig kleinen Inseln niederlassen, von denen einige käuflich zu erwerben wären. Allerdings reichten ihre 3,6 Millionen nicht aus, um ihre Lieblingsinsel zu erstehen, denn diese wäre erst mit knapp über fünf Millionen zu kaufen. Ein wahres Paradies. Sie seufzte dabei, und meine Phantasie trug sie dabei in ihrer geschmeidigen Eleganz an den Strand eines sonnenüberfluteten Eilands.

Nun liege ich in einer Hängematte, die zwischen zwei Palmen am Strand dieser Fünf-Millionen-Insel aufgespannt ist und blicke auf das in diesem Teil der Karibik glasklare smaragdene Meer hinaus, aus dem Korallenbänke ragen, die die Gischt der Wellen im Abendlicht der Sonne aufleuchten lassen.

Beim letzten Schluck Whisky wird mir klar: Ich werde die Entscheidung über den Koch doch meiner Frau Maria Theres überlassen …


Foto: Benjamin Stangl, 2017




Der persönliche Feiertag

Der persönliche Feiertag

“Erwin, hast du das gelesen?”

“Ich bin schon fast eingeschlafen. Hat das nicht bis morgen Zeit?” brummt dieser.

Erwin lag wie jeden Tag im gemeinsamen Bett mit dem Rücken zu Eva, da diese vor dem Schlafengehen im Schein der Nachttischlampe noch ein wenig in der Zeitung blättern wollte. Wie jeden Tag.

“Die Regierung erlaubt uns jetzt, einen Tag im Jahr als persönlichen Feiertag zu wählen.”

Erwin reagierte nicht.

“Einen persönlichen Feiertag”, wiederholte sie und stupste mit der linken Hand Erwins Rücken.

“Lass mich schlafen, ich bin müde.”

“Stell dir vor, wir können jetzt unseren Hochzeitstag immer gemeinsam feiern, wenn wir uns an dem Tag frei nehmen.”

Erwin hob den Kopf ein wenig und erwiderte: “Aber es soll doch ein persönlicher Feiertag sein und kein Familientag.”

Eva hatte seine Antwort halb überhört und setzte fort: “Da könnten wir unsere Eltern einladen … und gemeinsam etwas unternehmen.”

“Die werden den Teufel tun”, brummelte Erwin. “Und wenn ich schon einen persönlichen Feiertag bekomme, dann suche ich mir schon persönlich aus, wofür.”

“Wir könnten auch meinen Geburtstag wählen. Oder deinen”, fügte Eva rasch hinzu.

“In meinem Alter ist der Geburtstag eher nichts zum Feiern, denn besaufen kann ich mich wann immer ich will.”

“Das machst du dann aber ohne mich!”

“Sag ich ja! Und jetzt will ich schlafen.”

“Dann fahre ich an meinem Feiertag halt mit meinen Freundinnen in eine Wellnessoase”, konterte Eva trotzig.

“Gute Idee”, murmelte Erwin, “dann hab ich wenigstens einen Tag meine Ruhe.”

“Was willst du damit sagen?”

Erwin zog die Tuchent über seinen Kopf: “Dass ich jetzt einfach schlafen will.”

“Immer willst du schlafen, wenn ich mit dir etwas Wichtiges besprechen möchte.”

Erwin seufzte und überließ Eva eine Weile die Kommunikation. Als sie merkte, dass Erwin auf keine Fragen mehr reagierte, faltete sie die Zeitung geräuschvoll zusammen und drehte das Licht ab: “Das ist wieder typisch!”

Sie war schon am Einschlafen, als sich Erwin noch einmal aufrichtete und bestimmt verkündete: “Ich werde heuer mit meinen Arbeitskollegen zum Champions League Finale fahren.”

Dann Stille. Eva zog sich die Tuchent über den Kopf. Irgendwann begann Erwin zu schnarchen.

Dieser abendliche Disput liegt schon einige Jahre zurück, und Eva und Erwin wählten erwartungsgemäß getrennte persönliche Feiertage. Doch nun wählten sie überraschenderweise erstmals einen gemeinsamen Feiertag.

Sie nutzen ihn für den Besuch beim Scheidungsrichter.




FRIEDE jenseits von Freude und Eierkuchen

Eine kontroversielle Annäherung …

… bei der es gilt, in einer Art FRIEDENSBEWEGUNG den Begriff in sprachlicher Form EINZUFRIEDEN. Dabei kann es nicht schaden, ein erhellendes FRIEDENSLICHT zu verwenden, das ursprünglich das Ansinnen eines mit Kerosinschleudern in pastoraler Begleitung nach Jerusalem und wieder zurückverbrachten etwa zwölfjährigen Kindes bezeichnet, dort eine Kerze anzuzünden, was mit einem handelsüblichen Streichholz vor Ort ressourcenschonender zu bewerkstelligen wäre. Übrigens hat das ornithologische Kompositum FRIEDENSTAUBE nichts mit diesem unnötigen Jerusalemflug zu tun, denn es bezeichnet entweder einen im FRIEDENSFALL zum Abschuss freigegebenen Vogel oder eine Menschengruppe, die unter FRIEDENSBEDINGTER Schwerhörigkeit leidet, verursacht durch pausenloses Gebimmel von FRIEDENSGLOCKEN. Apropos Jerusalem: ein FRIEDENSSTIFTER – von Bibelaffinen zum FRIEDENSAPOSTEL erhöht (FRIEDENSENGEL wäre etwas zu hoch gegriffen) – ist der Besitzer eines mehr oder minder spitzen Gegenstandes, mit dem er FRIEDLIEBENDE provoziert. Dafür wäre jedoch eine PARAPACEM effektiver, die einer Parabellum vorzuziehen ist, wie einst Cicero in den Philippischen Reden seinen römischen Mitbürgern empfahl: Vis bellum para PACEM.

Relativ eindeutig definiert ist der FRIEDENSSCHLUSS als die von allen herbeigesehnte Beendigung dieser ereignislosen Zeit, in der alle selbstgefällig und ZUFRIEDEN waren. Möglicherweise helfen dabei auch FRIEDENSGEBETE. Am Ende eines FRIEDENSCHLUSSES steht oft ein FRIEDENSVERTRAG, der aber in der Regel das Papier nicht wert ist, auf dem er festgehalten wurde. Dabei sind alle im Wortsinne FRIEDFERTIG.


Frieden Österreichischer Schriftsteller/innenverband Themenheftes 2018


Noch einmal Jerusalem: ELFRIEDE gilt als Inkarnation der Gattin des ugaritischen Gottes El aus dem 14. vorchristlichen Jahrhundert, der sowohl für Israel namensgebend war als auch im arabischen Gottestitel Allah erscheint, letztlich aber im JHWH des hebräischen Tanach aufgegangen ist. Eine wahrlich religionsintegrative Persönlichkeit diese ELFRIEDE. Volksetymologisch ist die Auffassung, ELFRIEDE als spanische Variante des Begriffs zu interpretieren.

Apropos Namen: FRIEDENSREICH nannte sich ein durchschnittlich origineller Maler, dessen Verdienst darin bestand, Menschen zu ermutigen, von ihrem Fensterrecht Gebrauch zu machen, indem sie mit Farbe bunte Kreise um ihre Fenster malen, und zwar soweit die Arme reichen. Die englische Version von FRIEDENSREICH ist FRIEDERICH, der zwar nicht reich aber angeblich bitterböse war, bis ihn ein Hund biss, während von der Variante FRIEDERIKE wenig Böses bekannt ist.

In diesem Zusammenhang zu erwähnen ist schließlich der HAUSFRIEDENSBRUCH, jene unter Eltern von Schülerinnen und Schülern geläufige Bezeichnung für Hausaufgaben, die von UNZUFRIEDENEN Lehrerinnen und Lehrern verschrieben werden.

Vermutlich werden FRIEDENSRICHTER beizuziehen sein, um solche UNBEFRIEDIGENDEN Situationen abzuklären, wobei man abschließend einen FRIEDENSPREIS überreichen sollte, wenn schon nicht den des Deutschen Buchhandels so doch den der Internationalen Waffenlobby. Eines ist gewiss: Alle landen eines Tages auf einem FRIEDHOF, auch wenn der etymologisch absolut nichts mit FRIEDEN zu tun hat: R.I.P.


Verfasst anlässlich der Ausschreibung des Themenheftes 2018 „Friede“ des Österreichischer Schriftsteller/innenverband, das dann interessanterweise unter dem Titel “FRIEDEN” erschien ;-)




SIEB.10 @ 4711 ::

© Werner Stangl Linz 2020