Janus.Köpfig
Zweigesichtige Gegenwart, nährst dich aus der Trauer und den Tränen des Verlustes. Der Augenblick entgleitet deiner Macht, noch ehe du ihn schaffen konntest. Wie willst du, Schwester des Todes, aus…
Zweigesichtige Gegenwart, nährst dich aus der Trauer und den Tränen des Verlustes. Der Augenblick entgleitet deiner Macht, noch ehe du ihn schaffen konntest. Wie willst du, Schwester des Todes, aus…
Die Tage kürzen sich zögernd zum Herbst der Erinnerungen. Der Wind treibt die Kühle der Tränen in die alten Gedanken; die Ohren verjagen die Botschaft noch … Die Leere der…
Geh nicht vorbei am Leben, tritt ein in den Ballsaal der Hoffnung, vielleicht findest du dort eine Illusion zum Tanz bis in den Morgen. Auch wenn du keinen Tänzer findest,…
Der Augenblick des Möglichen … verrann. In der zurückgelass’nen Leere vermischten sich … Zweifel … Schmerz … Trauer. Noch sind die Spuren … sichtbar. Schatten gleichend. Die Gedanken tasten sich…
Noch siehst du ihn, den Glanz des Lebens, auch wenn die Wiederkehr des Gleichen dein Auge immer öfter täuscht. Der Tanz der Lichter gaukelt dir Versprechen, du machst dich auf…
Sie folgte mir, wie ich ihr folgte. Sie stand ganz nah. Mir war, als suchte ihr Blick den meinen. In all dem Lärm ringsum entstand ein Ort der Stille. Wie…
Du legst nun auch in diesem Jahr in die Kommode deines Lebens das Wenige, das kostbar war, und gar so Vieles, das vergebens. Wie gerne schlössest du in das Vergessen…