D A N A C H
w. s. scripsit, 1970. geliebte, als du gegangen bist hast du etwas bei mir vergessen: ein unaussprechliches etwas, vielleicht ein atemzug zwischen gestern und morgen, vielleicht ein leises wort zwischen…
w. s. scripsit, 1970. geliebte, als du gegangen bist hast du etwas bei mir vergessen: ein unaussprechliches etwas, vielleicht ein atemzug zwischen gestern und morgen, vielleicht ein leises wort zwischen…
Zögernd noch sind deine Schritte in einem neuen, fremden Land. Der karge Weg des Pilgers ist einsam unter all den Menschen. Du warst in deiner Heimat dir selber fremd geworden…
Das Gelb schweigt brennend in den Sträuchern, das Rosa schläft noch in den winterlichen Ästen, und alle andern Farben träumen in den Wiesen. Ein jeder Augenblick ist ein Versprechen, ein…
Das Fass mit altem Wein ist leergetrunken, die leergeträumte Nacht versinkt im Grau des Morgens. Die Ungeduld ist noch ein Ahnen, noch schweigt das Land. Kalt liegt die Sonne über…
Auf den kargen Stunden, die uns das späte Leben schenkt, ruht ein Glanz der Ewigkeit. Das leergetrunkne Glas der Hoffnung füllt zögernd sich mit Träumen. Wenn auch das Schicksal ihre…
Noch tragen die Eichen das Laub der alten Tage, die Stürme des Neuen greifen entschlossen nach den brüchig gewordenen Ästen. Das Geschnatter der Böen zerbricht das Blau des Himmels im…
Was bleibt von einem Leben, das am Beginn des Weges jäh erloschen ist? Aus Liebe empfangen, als Kind der Sorge geliebt, wollte es Liebe geben, liebend als Flamme brennen. Uneins…