Die späten Rosen des Sommers
tanzen im flüsternden Wind
am Ufer des Flusses.
Sie berühren einander, lächelnd.
Beinahe verschämt
senken sie ihre reifen Blüten.
Sie stoßen aneinander,
einander sanft verzeihend.
Doch verstohlen hoffen sie
auf ein neues Berühren.
Müde von ihrem Spiel,
träumen sie in die nahe Nacht.
Nur ihr sehnender Duft
kann sie verraten.

Dieses Gedicht findet sich in der Alberndorfer Anthologie 18 aus dem Jahr 2025, S. 24.
Ein schöner Tanz der Rosen! Mit viel Sehnsucht nach mehr.