Die Tür ist offen.
Ein Schritt trennt uns,
ein Schritt für Mutige.
Es zögert nicht das Herz –
es stürmte voran ins Paradies –
es sind die Fesseln des Verstandes,
der sich an das Vertraute klammert,
als brächte Warten Vergangenes zurück.
Erinnerungen sind nur Bücher,
in die das Leben die unerfüllten Wünsche schreibt.
Sie schieben sich – Kulissen gleich – vor unsren Horizont,
verstellen uns den Blick auf Möglichkeiten.
Der Pfeil der Zeit steckt noch im Köcher.
Die Tür ist offen.


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Dieser Beitrag hat einen Kommentar

  1. sternchen

    ein sehr schönes und nachdenkliches Gedicht …

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