It tastes like homesickness,
the first rain after summer.
From thirsty stones the old life rises
like theatre smoke at dusk.

A quiet world comes drifting
through windows left behind.
I almost hear forgotten voices,
just beyond my mind.

There was a little kitchen room,
a house beneath grey skies.
A school road taking far too long,
where every dream could hide.

The alleys knew my footsteps,
every doorway knew my name.
I thought those days would last forever—
nothing ever stays.

When the rain falls on the stones,
the old life finds me.
In the puddles broken skies.

Grey façades awake in water,
wearing faces long erased.
Neon dances through the raindrops
like a dream I almost chased.

The rain keeps drawing secret letters
on the pavements of my heart.
I can read them for a moment
before they fall apart.

Voices speak too low to follow,
yet I know each hidden word.
Household halls and silent gutters
echo songs I’ve barely heard.

Where does every lost September
wait until the skies grow dim?
Maybe every summer rainfall
learns our names by heart again.

When the rain falls on the stones,
the old life finds me.
Every street I’ve ever loved
still lives beneath my feet.

Though the houses all have vanished,
though the years have drifted by,
every summer rain reminds me
home was never left behind.

It tastes like homesickness …
the first rain after summer.
For one quiet breath,
I’m home again.



Text & Musik: W. S. & Suno
Arrangement: Werner Stangl, Linz
Verbindung zweier Gedichte mit dem Titel „Petrichor„.

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  1. Rückübersetzung

    Es schmeckt nach Heimweh,
    der erste Regen nach dem Sommer.
    Aus durstigen Steinen steigt das alte Leben empor,
    wie Theaterrauch in der Abenddämmerung.

    Eine stille Welt schwebt herein
    durch zurückgelassene Fenster.
    Ich höre fast vergessene Stimmen,
    gerade noch jenseits meiner Gedanken.

    Da war ein kleines Küchenzimmer,
    ein Haus unter grauem Himmel.
    Ein Schulweg, der viel zu lange dauerte,
    wo sich jeder Traum verstecken konnte.

    Die Gassen kannten meine Schritte,
    jede Tür kannte meinen Namen.
    Ich dachte, diese Tage würden ewig währen –
    doch nichts bleibt für die Ewigkeit.

    Wenn der Regen auf die Steine fällt,
    findet mich das alte Leben wieder.
    In den Pfützen zerbrochene Himmel.

    Graue Fassaden erwachen im Wasser,
    mit Gesichtern, die längst ausgelöscht sind.
    Neonlicht tanzt durch die Regentropfen
    wie ein Traum, dem ich fast hinterhergelaufen bin.

    Der Regen zeichnet immer wieder geheime Buchstaben
    auf die Pflastersteine meines Herzens.
    Einen Moment lang kann ich sie lesen,
    bevor sie auseinanderfallen.

    Stimmen sprechen zu leise, um ihnen zu folgen,
    doch ich kenne jedes verborgene Wort.
    Hausflure und stille Regenrinnen
    zeugen von Liedern, die ich kaum gehört habe.

    Wo wartet jeder verlorene September,
    bis der Himmel sich verdunkelt?
    Vielleicht lernt jeder Sommerregen
    unsere Namen wieder auswendig.

    Wenn der Regen auf die Steine fällt,
    findet mich das alte Leben wieder.
    Jede Straße, die ich je geliebt habe,
    lebt noch immer unter meinen Füßen.

    Obwohl alle Häuser verschwunden sind,
    obwohl die Jahre verflogen sind,
    erinnert mich jeder Sommerregen daran,
    dass ich mein Zuhause nie zurückgelassen habe.

    Es schmeckt nach Heimweh …
    der erste Regen nach dem Sommer.
    Für einen stillen Atemzug
    bin ich wieder zu Hause.

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