Ich habe meine Wut in den Spiegel geworfen,
damit sie zerbricht.
Ich habe meinen Schmerz gegen den Sturm geschrieen,
damit er verstummt.
Ich habe meine Angst an den Abgrund geführt,
damit sie hinabstürzt.
Du aber hast meine Hand genommen,
und alles war Liebe,
furchtlos und still.
Dieses Gedicht findet sich in der Alberndorfer Anthologie 18 aus dem Jahr 2025, S. 25.