πάντα ῥεῖ
Zum 1. Mai Was ist ein Versprechen? Worte, Wörter, aneinandergereiht - flüchtig wie das Glitzern auf den Wellen des Flusses. Ist das Licht der Sonne, die alles bezeugte, in der…
Zum 1. Mai Was ist ein Versprechen? Worte, Wörter, aneinandergereiht - flüchtig wie das Glitzern auf den Wellen des Flusses. Ist das Licht der Sonne, die alles bezeugte, in der…
Ich sammle meine Gedanken wie bunte Kiesel am Ufer des Flusses, manche sind rund geschliffen von der steten Wiederkehr, manche zerbrochen vom achtlosen Gebrauch und zeigen Kanten. Die mit den…
Aufgereiht wie die Möwen am Ufer des Flusses gaukeln die Erinnerungen am Ufer des Lebens. Aus der Distanz gleichen sie einander, sind austauschbar wie die Wellen im murmelnden Kies. Wenn…
Die Sehnsucht ruht wie eine müde Wanderin am Ufer deines Lebens. Hält inne. Zu groß der Schmerz. Dein Auge - von den Bildern blind. Die Stille zerbricht die Worte. Und…
Du warst mir ein Schiff, dessen Wellen sich immer noch an die flachen Ufer drängen, auch wenn es lange schon hinter der nahen Biegung dem Auge verloren ist. Nur allmählich…
Der herbstliche Sturm sticht mit seinen Rabenschnäbeln ein verspätet blaues Feld in die Wolkenlandschaft. Ein Sonnenfeuer entzündet das müde Laub der Äste, der Wald lodert auf zu einem letzten Gebet.…
Träger Strom der tanzenden Möwen: wohin trägst du das Heute? Das Gestern schläft längst im kühlen Bett deiner verrinnenden Erinnerung. Auch der seltene Schrei der Vögel vermag nicht mehr es…
Die Jännernebel über dem Fluss versperren den Blick gegen Osten, der Sprechgesang der eifersüchtigen Möwen klingt wie ineinander verschobene Radiostationen. Berichten sie von versäumten Hoffnungen? Die Lastkähne stampfen ihre Melodie…