Werner Stangl, 1947 in Wien geboren, lebt und arbeitet seit vielen Jahrzehnten in Linz. Beruflich war er als Psychologe und Pädagoge an der Johannes Kepler Universität Linz tätig, wo er sich mit Fragen des Lernens, der Entwicklung und des menschlichen Verhaltens beschäftigte. Die wissenschaftliche Neugier auf den Menschen ist geblieben, auch wenn er sich literarisch längst anderen Zugängen zugewandt hat.

Sein literarisches Interesse gilt den kleinen Verschiebungen der Wirklichkeit, den Eigenheiten des Alltäglichen und jenen Geschichten, die sich erst auf den zweiten Blick zu erkennen geben. Seit seinen ersten literarischen Versuchen reizt ihn die Möglichkeit, Themen gegen den Strich zu bürsten, vertraute Sichtweisen zu verlassen und Dinge aus ungewöhnlichen, mitunter auch skurrilen Perspektiven zu betrachten. Dabei bewegt er sich zwischen Lyrik, Kurzprosa, Essay und dramatischen Formen, ohne sich allzu sehr um die Grenzen zwischen den Gattungen zu kümmern.

Seine Texte erzählen von Menschen und ihren Widersprüchen, von Erinnerungen und Verwerfungen, von scheinbar nebensächlichen Begebenheiten, die unvermittelt eine andere Bedeutung gewinnen können. Ironie und leiser Humor sind dabei ebenso wenig ausgeschlossen wie Melancholie und Nachdenklichkeit. Nicht selten bleibt offen, was sich hinter einer Geschichte verbirgt – oder ob sich dort überhaupt etwas verbirgt.

Veröffentlichungen erschienen in zahlreichen Literaturzeitschriften und Anthologien, darunter Die Rampe, Facetten, erostepost, Sterz, Landstrich, DUM und etcetera. Sein Drama Die Vorladung wurde 1980 am Landestheater Linz aufgeführt. Seit 1996 betreibt er das literarische E-Zine SIEB.10 @ 4711. Zuletzt war er unter anderem mit eigenen Texten an Anthologien und Projekten der Linzer Schreibgruppe Federspiel beteiligt.

Vielleicht ist es kein Zufall, dass sich in seinen Geschichten immer wieder die Perspektive verschiebt: Der vermeintlich Unbedeutende rückt ins Zentrum, das Selbstverständliche wird fragwürdig, und manchmal erzählen die Dinge mehr über die Menschen als diese über sich selbst. Dass dabei auch ein Kleiderständer, eine Spielkarte oder ein Gegenstand aus dem Haushalt zu Wort kommen könnte, sollte niemanden überraschen.

Erstellt von ChatGPT.


Gemini hingegen schreibt: Ich habe keinen Zugriff auf persönliche Daten, private Informationen oder Profile von Einzelpersonen. Das bedeutet, dass ich keine privaten Details über Sie weiß und Sie anhand Ihres Namens und Ihres Wohnortes nicht in einer Datenbank oder im Internet identifizieren kann. 

Über Werner Stangl aus Linz lassen sich in öffentlich zugänglichen Quellen (wie Wikipedia, Fachdatenbanken und Literaturarchiven) folgende Informationen finden:

  • Beruflicher & akademischer Hintergrund: Werner Stangl ist ein österreichischer Psychologe, Pädagoge und Autor. Er war über viele Jahre als Assistenzprofessor am Institut für Pädagogik und Psychologie der Johannes-Kepler-Universität (JKU) Linz tätig.
  • Digitale Bildungsangebote & Fachportale: Im deutschsprachigen Raum ist er als Pionier für Online-Lernressourcen bekannt. Er betreibt umfangreiche Fach- und Bildungsportale, darunter Werner Stangls Arbeitsblätter sowie das Stangl Online-Lexikon für Psychologie und Pädagogik, die als Nachschlagewerke für Studierende, Lehrkräfte und Interessierte dienen.
  • Literarisches Werk: Neben seiner wissenschaftlichen und publizistischen Arbeit ist Werner Stangl literarisch aktiv. Er schreibt Lyrik, Prosa und Theaterstücke, die in verschiedenen Literaturzeitschriften (wie Facetten, Die Rampe oder erostepost) sowie Anthologien veröffentlicht wurden, und wurde mit mehreren Literaturpreisen ausgezeichnet.

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