Wie ein erstes Mal
Ein jeder Tag ist wie ein erstes Mal®, wenn sich dein Lächeln im Näherkommen strahlend für mich entfaltet. Schon die Erwartung durchbrach mir die Alltäglichkeit, doch das Vorweggenommene, Ersehnte, wird…
Ein jeder Tag ist wie ein erstes Mal®, wenn sich dein Lächeln im Näherkommen strahlend für mich entfaltet. Schon die Erwartung durchbrach mir die Alltäglichkeit, doch das Vorweggenommene, Ersehnte, wird…
Deine Liebe ist mein Schlüssel für die Welt. Ohne deinen Blick bleibt mein Auge blind, ohne deine Stimme erschließt sich mir kein Wort, ohne dein Lächeln verstummen die Menschen ringsum.…
Im verstummten Teil des Gartens, nah an seiner Grenze, steht ein alter Baum, müde noch vom Widerstand gegen die Stürme des letzten Jahres. Schatten der Erinnerung sind eingebrannt in seine…
Die Heimat ist kein Ort, schmückt sich mit keinem Namen. Sie ist nicht dort, wo man dich braucht, sie ist im steten Werden, wo man dich liebt. Nicht Brief und…
w. s. scripsit, 1970. geliebte, als du gegangen bist hast du etwas bei mir vergessen: ein unaussprechliches etwas, vielleicht ein atemzug zwischen gestern und morgen, vielleicht ein leises wort zwischen…
Zögernd noch sind deine Schritte in einem neuen, fremden Land. Der karge Weg des Pilgers ist einsam unter all den Menschen. Du warst in deiner Heimat dir selber fremd geworden…
Das Gelb schweigt brennend in den Sträuchern, das Rosa schläft noch in den winterlichen Ästen, und alle andern Farben träumen in den Wiesen. Ein jeder Augenblick ist ein Versprechen, ein…
Das Fass mit altem Wein ist leergetrunken, die leergeträumte Nacht versinkt im Grau des Morgens. Die Ungeduld ist noch ein Ahnen, noch schweigt das Land. Kalt liegt die Sonne über…
Auf den kargen Stunden, die uns das späte Leben schenkt, ruht ein Glanz der Ewigkeit. Das leergetrunkne Glas der Hoffnung füllt zögernd sich mit Träumen. Wenn auch das Schicksal ihre…
Noch tragen die Eichen das Laub der alten Tage, die Stürme des Neuen greifen entschlossen nach den brüchig gewordenen Ästen. Das Geschnatter der Böen zerbricht das Blau des Himmels im…
Was bleibt von einem Leben, das am Beginn des Weges jäh erloschen ist? Aus Liebe empfangen, als Kind der Sorge geliebt, wollte es Liebe geben, liebend als Flamme brennen. Uneins…
für P. Warum bist du gegangen vor der Zeit? War unsre Liebe dir nicht genug? War sie zuviel und hat dein Herz zerbrochen? Bist du geflohen vor unsren Worten? War…
Die Zeit schreibt allen Lügen die Wahrheit ins Gesicht, was wie ein Leben schien gerinnt zur Farce. Der Schrein der guten Tage zerbricht, aus seinen Scherben kriechen Chimären. Der Schrei…
Deine Liebe ist mein Haus und die Sehnsucht jene Flamme, an der sich - Tag an Nacht und Nacht an Tag sich reihend - das Leben neu entzündet. Und so…
Noch einmal breitet der Herbst einen seiner späten Tage über das dampfende Land, die an jenen Aufbruch erinnern, als die Strahlen der Sonne noch ein Versprechen waren und voll der…
für B. Wenn du das Haus verlässt, dann lass die Tränen, die du in ihm vergossen, zurück. Wenn du das Haus verlässt, lass all den Schmerz, den du empfandest, zurück.…
Zum Allerseelentag Heut gedenk ich nicht der Toten, die draußen auf dem Feld begraben, denn der Erinnerungen Boten schon allzu weite Wege haben. Nur Möglichkeiten bergen Tränen, die Toten nehmen…