es wird sein wie damals
für C. so traurig blickten deine augen schon am morgen. sie sprachen vom abschied nehmen. verzeih mir meine ungeduld und dass ich manchmal in meiner einsamkeit an deiner liebe gezweifelt…
für C. so traurig blickten deine augen schon am morgen. sie sprachen vom abschied nehmen. verzeih mir meine ungeduld und dass ich manchmal in meiner einsamkeit an deiner liebe gezweifelt…
bin ich? werde ich? war ich? zwängend gezwungen in das ragen der felsen brechend gebrochen von den ufern verdammt packend gepackt kein bleiben stets ein vorbei reißend mitgerissen ohne zeit…
Kindheit - das waren jene Tage an denen im Sand jedes Glitzern ein Diamant war oder zumindest Gold Kindheit - das waren jene Tage an denen jede Ritze in einem…
In den von Franz Schuh herausgegebenen Facetten 2013 mit Beiträgen von Erich Wimmer, Reinhard Kren, Peter Paul Wiplinger, Peter Assmann, Dominika Meindl, Henriette Sadler, Elfe Koplinger, Claudia Bitter, Magdalena Ecker,…
Du trägst dein Leben wie ein vergilbtes Foto in deinem Portemonnaie mit dir. Brüchig geworden, leergesehen die Gesichter und austauschbar. Die Namen leergesprochen, dir fremd und fern, längst unbeachtet im…
Der Zorn schläft tief in manchem Leben, das schweigend ein Arsenal aus Schmerz und Wunden. machtlos versammelt. Die Häuser der Erinnerung, gebaut aus der Erniedrigung, zerfallen zögernd im Sturm der…
Dein Leben folgt dir wie ein Schatten, unbeachtet. Alte Tage. Du lehnst an jedem Abend die leergelebten Stunden an die Wand. Alte Tage. Im Rückblick gleichen sie einander, austauschbar. Alte…
[Lesung in der Reiman Akademie am 19. Dezember 2012] [von links: Welf Ortbauer, Isabell Gemende, Josef Moser, Werner Stangl] Eine Fotostrecke zur Verleihung der Lyrik/Prosa/Märchenpreise AKUT 12 gibt es auf…
Blind ist der Spiegel deines Morgens und ohne Licht. Der Kranichkeil sticht in den Horizont, zerteilt dein Leben. Leergeträumt ist ein Dazwischen, das keine Heimat hat und kein Gefäß. Die…
Setz‛ deine Träume in ein Boot und lass es treiben auf dem unvermess‛nen Meer des Sehnens, allein den Zeiten anvertraut, über den Tiefen der unformbaren Einsamkeit. Liegt in den Armen…
Deine Hand streift die vom Wind zerzausten Haare aus meiner Stirn, zärtlich wie eine Trost aus der Kindheit. Dein Spiel der Finger in meinem Haar, grau geworden und müde, wie…
Noch schmückt das Laub des alten Jahres die Eiche vor dem Haus, der Ostwind zaust es längst mit ungestümer Hand. Nur langsam wird es weichen, Raum geben einer ungewissen Zeit,…
Träume sind das Zuhause der Liebenden. Unplanbar erbaut aus Phantasien der Nächte. Wolken tragen das Fundament, die Wände gesponnen aus dem Flüstern eines Sommerabends, die Sonne spannt darüber ihren Bogen.…
Wer hatte uns die Zeit geschenkt? Dieses Leben, dieses unendliche Leben. Voll Kraft und ungestüm füllten wir die Seiten. Was wir begannen, war ein Entwurf der Möglichkeiten. Viele Seiten vor…
Die Tür ist offen. Ein Schritt trennt uns, ein Schritt für Mutige. Es zögert nicht das Herz – es stürmte voran ins Paradies – es sind die Fesseln des Verstandes,…
w.s. scripsit, 1965 1 geh den weg, den dir ein blinder weist, denn deine augen lügen; die farben zeichnen nicht den unterschied, sie sind nur traum. hör nicht die worte,…
w.s. scripsit, 1966 man kennt sich erst seit ein, zwei wochen, ist schon per du, doch durchaus sie-lich, es ist das eis noch kaum gebrochen, doch man ist glücklich, denn…