Lakonische Verse #1-#X
Lakonische Verse #6 Viele reisen, um sich selbst zu finden, manche, um vor sich selbst zu fliehen; einige, um beides zu tun. Lakonische Verse #5 Damenüberfall im Café. Männergespräche. Flucht.…
Lakonische Verse #6 Viele reisen, um sich selbst zu finden, manche, um vor sich selbst zu fliehen; einige, um beides zu tun. Lakonische Verse #5 Damenüberfall im Café. Männergespräche. Flucht.…
Der Flug der Träume durch die Nacht führt durch die Länder deiner Seele, manche - vertraut und leergeträumt - erzählen von des Verlierens Wiederkehr. Das Echo des Lachens deiner Jugend…
Die zweite Blüte der Rosen trägt in ihren Knospen ein neues Versprechen, leiser und schmuckloser, ohne das drängende Bersten des frühen Sommers. Inniger. Wissend um Vergehen und Wiederkehr, den Kreis…
Als Gaukler verkleidet in deine Wünsche stehst du versteinert auf dem Podest, posierst für die achtlosen Passanten, geschminkt mit den Farben der Illusion. Die Welt in namenlosem Grau dreht sich,…
Fragen sind es, die dein Leben vorwärts treiben. Sie kommen, gehen, kehren wieder – unerbittlich, unverhofft. Im Innehalten, Prüfen, Zögern, wird aus deinem Staunen Zweifel. Andre Menschen stellen keine Fragen,…
Nacht – Gefährtin und Gefäß – du öffnest dich den Träumen, du tastest dich entlang des Fremden. Nacht – Hüterin und Jägerin – du befreist die zerstörenden Stürme, dein dunkler…
Das Linzer Auge ist entschwunden, sein Platz in Urfahr ist verwaist. Ein Heim im Himmel hat’s gefunden, wo es ein Chor der Engel preist. Kein Glück ward ihm beschieden, Murphys…
Auf türme ich die Steine der Erinnerungen zu einem Berg und ersehne, darunter zu begraben die Zeugen der Vergangenheit. Doch neue Felsen findet unerbittlich jeder Tag. Wer löst Thanatos die…
Die sommerlichen Rosen im Park verschenken ihren Duft erst wenn der Tag in seiner Schwere Halt sucht an den Schatten der Bäume. Als wollte uns das Schicksal noch einmal lockend…
Mehr von der Ahnung deines Kommens. Mehr von den Stunden deiner Nähe. Mehr vom Klang deiner Stimme. Mehr vom Stolz deines Nackens. Mehr von der Anmut deiner Hände. Mehr von…
Für ein paar Stunden lieh uns das Leben den Glanz der Ewigkeit. Für ein paar Stunden lieh uns ein Gott die Herrschaft über diese Welt. Für ein paar Stunden schrieb…
Das Linzer Auge liegt an Land und wollte doch so gerne schwimmen. Nun ruht es stumm an Urfahrs Strand und aus dem Aug' die Tränen rinnen. Tief drin, in seinem…
… Das Linzer Auge hatte endlich sich gedreht, so wie es von den Architekten vorgesehen. Doch wie es manchmal so im Leben geht, ein neues Unglück ist geschehen: Es kam…
Ich wollte ein Gedicht dir widmen, in Dankbarkeit und voll der Liebe, weil du mir einer Nachricht sandtest, die mich durch einen schweren Tag begleiten sollte. Ich Stümper lieh mir…
Du lebst dein Leben in einem fernen Land, allein die Sonne schreibt - unsichtbar für die Welt - die selben Zeichen auf unsre Haut. Nur der verschwieg’ne Wind kennt unsre…
Im Meier gibt es neue Stühle, auf denen ich mich wohler fühle. Die alten waren schlicht ein Schas und quälten meinen Ischias. Nun kann ich länger hocken bleiben und bessere…
Wieder fällt eine Tür ins Schloss, wieder verstummt ein Tag in der geschwätzigen Ewigkeit, die keine Erinnerungen ertragen kann. In ihr reihen sich Vergeblichkeiten aneinander wie die machtlosen Wellen eines…